Auch wenn sich klassische Stadtplanung mit der Stadt und ihren Teilräumen befasst, gewinnen mehr und mehr die Stadt-Umland-Beziehungen an Bedeutung. Unter anderem unterstützt die ContextPlan GmbH Brandenburger Mittelbereich dabei, das "Kirchturmdenken" der einzelnen Kommunen zu überwinden und gemeinsam sinnvolle Entscheidung für die Region zu treffen. 

Auch in anderen Bundesländern haben wir für verschiedene Regionen z.B. Entwicklungskonzepte erarbeitet.

Auch auf der Ebene der Landesplanung sind wir aktiv. Nachdem ContextPlan bereits in 2006 das Gutachten zum Landesentwicklungsplan Berlin-Brandenburg (LEP B-B) mit erarbeitet hatte, konnten wir in 2015 die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg bei der Evaluierung eben dieses Plans unterstützen und in 2016 das Gutachten zum Steuerungsinstrumentarium der Siedlungsentwicklung verfassen.

Gutachten zur Siedlungsentwicklung im LEP HR

01.04. 2016

Die Länder Berlin und Brandenburg überarbeiten aktuell den Landesentwicklungsplan (Arbeitstitel LEP HR) und haben über die Gemeinsame Landesplanungsabteilung die ContextPlan GmbH beauftragt, die Steuerungwirkungen der künftigen Ziele der Raumordnung im Bereich Siedlungsentwicklung gutachterlich zu prüfen.

Zu prüfen waren im Wesentlichen die Regelungen zur Eigenentwicklung nicht privilegierter Gemeinden sowie die Abgrenzung des Gestaltungsraums Siedlung. Von besonderer Bedeutung ist die Abschätzung der künftigen Flächenpotenziale, insbesondere für den Stadt-Umland-Raum, für den bis 2030 ein nennenswertes Bevölkerungswachstum prognostiziert wird.

Evaluierung LEP B-B

11.11. 2015

Der Landesentwicklungsplan Berlin-Brandenburg (LEP B-B) wurde evaluiert. Wir unterstützten die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg bei der Durchführung von vier Fachveranstaltungen zur Erörterung der Evaluationsergebnisse.

Unter anderem wurden ca. 450 kommunale Planungsakteure gebeten, anhand eines Fragebogens die Steuerungswirkungen des LEP B-B einzuschätzen. Die Ergebnisse liegen nunmehr vor und werden in vier regionalen Fachveranstaltungen vorgestellt und diskutiert:
Bereits im Frühjahr 2015 hatten wir bei der Auswertung einer Befragung der kommunalen Planungsakteure mitgewirkt .

Leerstandskataster

02.11. 2015

Viele ländliche Kommunen klagen über Leerstand - wo genau stehen aber Gebäude oder Teile davon leer?

Für drei schrumpfende Kommunen in der Lausitz erarbeiten wir eine Machbarkeitsstudie für die Erstellung eines Leerstandskatasters.
Langfristig wirkende Investitions- oder Rückbauentscheidungen lassen sich auf einer sichereren Basis treffen, wenn man weiß, wo aktuell und perspektivisch Leerstand zu verzeichnen ist.

Unser freier Mitarbeiter Manfred Oberländer hat eine Methode entwickelt, durch die mit verhältnismäßig geringem Aufwand relativ sichere Aussagen über den aktuellen und perspektivischen Leerstand getätigt werden können. Ob diese Methode in der Bearbeitungsregion Anwendung finden kann, soll durch die Machbarkeitsstudie ermittelt werden.

Mittelbereichskonzept Sängerstadtregion

01.10. 2014

Das Mittelbereichskonzept für die Sängerstadtregion aus dem Jahr 2010 haben wir in 2014 ein zweites Mal fortgeschrieben. Bereits in der Ursprungsfassung lag der inhaltliche Schwerpunkt auf dem Feld der "Daseinsvorsorge". In 2010 wurde zunächst eine gemeinsame Problemdefinition für die fünf Partner des Mittelbereichs Finsterwalde unter umfangreicher Bürgerbeteiligung formuliert. Auf dieser Basis wurden Ziele, Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen abgestimmt.
Die Fortschreibungen wurden zum einen notwendig, um die relevanten Daten zu aktualisieren - zum anderen, um eine stärkere Fokussierung auf das Förderprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden" zu ermöglichen. 

Die Sängerstadtregion gehörte im Land Brandenburg zu den Vorreitern bei der Bildung interkommunaler Kooperationsgemeinschaften, wie sie im Landesentwicklungsplan Berlin-Brandenburg empfohlen wurden.

Mit dem Konzept gelang die erfolgreiche Bewerbung für das Förderprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden", bei dessen Umsetzung wir die Sängerstadtregion ebenfalls unterstützen.

Kommunikationsprozess Welzow

01.11. 2010

In Welzow wird seit geraumer Zeit hitzig über den Braunkohletagebau diskutiert. Gebaggert wird dort schon seit über 50 Jahren.

Jetzt hat Vattenfall ein zweites Teilfeld beantragt. Kommt dieses zweite Teilfeld, müssen Einwohner umgesiedelt werden. 

Ganz unabhängig vom Bergbau steht die Stadt aber auch vor Herausforderungen, die viele andere Gemeinden im ländlichen Raum auch kennen. Die Bevölkerungszahl wird sinken, das Durchschnittsalter wird steigen. Die Anforderungen an die Daseinsvorsorgeeinrichtungen werden sich ändern.

Aufgabe von ContextPlan war es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern von Welzow konkrete Vorschläge zu erarbeiten, wie in den kommenden 20 Jahren Bildung, ärztliche Versorgung, Einkaufen und Mobilität so organisiert werden können, dass Welzow eine lebenswerte Kommune bleibt. 

Landesentwicklungsplan Berlin-Brandenburg

15.12. 2006

In Kooperation mit PFE Berlin, ag.u Lange, der Anwaltskanzlei Gaßner, Groth, Siederer & Collegen sowie Prof. Dr. Blotevogel und Kollegen von der Universität Dortmund haben wir das Konzept für die raumordnerische Steuerung der Entwicklung im gemeinsamen Planungsraum Berlin-Brandenburg entwickelt.

Hierbei handelte es sich um den ersten Raumordnungsplan in der BRD, der nach den neuen Leitbildern der MKRO entwickelt und instrumentalisiert wurde.

Systemische Regionalentwicklung Schwentinetal

01.07. 2006

Für die Arbeitsgemeinschaft Schwentinetal erstellten wir ein Ländliches Strukturentwicklungskonzept (LSE) zur kooperativen Bewältigung demografischer Herausforderungen in der Region.